Wohnungssuche in Köln: Polizei warnt nach falschem Mietangebot
Die Polizei veröffentlichte am 15. Oktober eine Warnung zu Besichtigungen Anfang Oktober. Auch die Daten von Interessenten sind betroffen.

Der gemeldete Fall
Nach Angaben der Polizei wurde eine tatsächlich existierende Ferienwohnung in der Römergasse mit kopierten Bildern als Mietwohnung angeboten. Am 1. Oktober kamen zahlreiche Interessenten zur Besichtigung. Die Polizeimitteilung vom 15. Oktober nennt mehr als 20 Strafanzeigen.
Mindestens ein Interessent überwies laut Polizei eine Kaution; andere übermittelten persönliche Unterlagen. Ein weiterer Besichtigungsversuch am 11. Oktober am Eigelstein wurde demnach verhindert. Ob dieselben Personen dahinterstehen, ist nicht abschließend geklärt.
Was die Polizei zur Prüfung empfiehlt
Die Polizei rät zur Bilderrückwärtssuche und dazu, die zuständige Hausverwaltung unabhängig zu ermitteln und nach dem tatsächlichen Vermietungsangebot zu fragen. Weitere mögliche Geschädigte sollen Anzeige erstatten, online bei der Polizei NRW oder auf einer Polizeiwache.
Unsere Einordnung für Wohnungssuchende
Eine Besichtigung kann Vertrauen schaffen, ohne die Berechtigung der vorführenden Person zu belegen. Behandle deshalb die Frage, ob die Wohnung existiert, und die Frage, wer sie vermieten darf, als zwei getrennte Prüfschritte. Ein plausibler Grundriss oder ein echter Schlüssel beantwortet nur den ersten Teil.
Lege für deine Suche einen eigenen Ordner mit Inserat, Nachrichten und Terminangaben an. So bleibt nachvollziehbar, welche Informationen von welcher Person kamen. Nutze für Rückfragen selbst recherchierte Kontaktdaten und schicke sensible Unterlagen nicht mehrfach weiter, nur weil ein Interessentendruck behauptet wird. Unsere Hinweise ersetzen keine Prüfung des konkreten Angebots.
Quellen und Transparenz
- Polizei Köln, veröffentlicht auf koeln.de: Falsches Mietangebot in der Kölner InnenstadtQuellenveröffentlichung: 2026-10-15 · Geprüft: 20.10.2026, 08:00 Uhr
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